Archiv des Autors: Johannes

Das war der TAG DER OFFENEN TÜR

Wer hätte letztes Jahr gedacht, dass sich unsere kleine Weihnachtseinstimmung zu einem regelrechten festlichen Weihnachtsmarkt entwickelt?
Vielen Dank an alle Besucher, die den Tag der offenen Tür zu einem unvergesslichen Tag gemacht haben! Von Herzen bedanken wir uns für die vielen Spenden.
Dass die Produkte an den Verkaufsständen so großen Anklang fanden, freut die Kinder natürlich ganz besonders!
Sehen Sie selbst, es war ein sehr stimmungsvolles Ambiente und die musikalischen Darbietungen der Kinder tönten durch die Gänge des ehemaligen Stift Säusenstein.
Stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre selbstausgewählten Stücke vor großem Publikum und versorgten darüber hinaus, mit Unterstützung der Elternschaft, die Besucher mit Getränken und Speisen.
Besonders freuten wir uns über die großzügige Spende von der ÖVP Frauenbewegung aus Marbach an der Donau und den Besuch des Herrn Bürgermeister Alois Schroll.

DANKE!

Informationsabend

Herzlichen Dank!

Wir freuen uns sehr, dass der Einladung zum Informationsabend am 17. März so viele Menschen gefolgt sind. Es war ein reichhaltiger Vortrag mit viel Zeit um offene Fragen zu klären. Das Feedback der Teilnehmer bestärkt uns, alle weiteren Schritte der Schulgründung zu gehen.

Den zweiten Informationsabend veranstalten wir am Donnerstag den 30. April. Ab 19:00 Uhr stehen wir wieder in den Räumlichkeiten des ehemaligen Stift Säusenstein für Sie Rede und Antwort und freuen uns über Ihr Interesse mit uns neue Wege zu gehen.

Sehen Sie dazu auch unsere Einladung (PDF | 345 KB).

Update: Fotos vom Informationsabend.

Natur als Erfahrungsraum


Die Pädagogik im LeO sieht den hautnahen Naturbezug und die begreifbaren Erfahrungen als Schlüssel für lebenslange Lernfreude. Kinder sind „von Natur aus neugierig“ heißt es so schön, und außerdem immer wissensdurstig. Diese Neugierde zu erhalten gelingt vor allem durch das Entdecken von Themen die Begeisterung auslösen. Selbsterfahrenes wird dauerhaft bedeutsam und verinnerlicht.
 Es ist uns wichtig, dass die empathische Werthaltung unserer Umwelt gegenüber im Schulalltag gelebt wird und allen das ökologische Gleichgewicht am Herzen liegt. Wir freuen uns immens, dass „LeO – LernOrt“ in dem schönen ehemaligen Stift Säusenstein mit eigenem Park sein wird. Bei der intensiven Objektsuche war ein großes Gartengelände immer an oberster Stelle unserer Wünsche.

Namensgebung

Wie kamen wir auf „LeO“?

Im Bezug auf unsere Privatschule bedeutet LeO ausgesprochen „LernOrt“. 
Doch wussten Sie, dass „bin im Leo“ ein alt wienerischer Ausspruch ist? 
Es war der Heilige Leopold, Patron von Wien und Niederösterreich, der am Nordturm des Stephansdoms einen Eisenring als Zufluchtsstätte bestimmte. 
Untergebene, die sich zu unrecht verfolgt fühlten, konnten bei diesem sogenannten „Asylring“ Schutz vor Verfolgung finden. Dieses Relikt stammt aus der Bauzeit, ähnelt der Spule einer Seilwinde, und musste berührt werden. 
Damals war Leopold III. noch nicht heilig gesprochen, doch war seine Haltung, ohne Unruhe und Krieg zu regieren, ausschlaggebend für die friedlichere Ostmark. Er lehnte selbst die deutsche Kaiserkrone ab.
 Beim Fangenspielen ein „Kobi“ auszumachen ist unter den Kindern verbreiteter – hat jedoch dieselbe Bedeutung: im Kobi/im Leo kann dir nichts mehr passieren. Wir finden, dass der Ausdruck „im LeO sein“ eine sehr schöne Assoziation für eine niederösterreichische Privatschule für selbstbestimmtes Lernen ist.

Gebäude

Die Geschichte des ehemaligen Stifts Säusenstein

Das Stift Säusenstein war ehemals eine Abtei der Zisterzienser, am Südufer der Donau im Ybbser Ortsteil Säusenstein (Niederösterreich, Bezirk Melk) gelegen. Die wechselvolle Geschichte des Klosters begann mit der Gründung durch Eberhard V. von Wallsee um das Jahr 1330.
 Mit der Aufhebung des Klosters unter Josef II. im Jahr 1789 begann der Niedergang durch Kriege und Brände. Nach wechselnden Besitzern und sovietischen Besatzern folgten die Bundesforste.

1979 kaufte die Künstlerin Luise Wittmann das Stiftsgebäude und den etwa 2 Hektar großen Park. Anschließend beauftragte sie die Renovierung und Revitalisierung des Objektes. Dabei wurden unter anderem seltene gotische Fresken entdeckt. Luise Wittmann und ihr Sohn übergaben das Objekt im Jahr 2004 an ihren Nachfolger, welcher das Stift in ihrem Sinne weiterführt, renoviert und revitalisiert.

Siehe dazu auch www.stiftsaeusenstein.at.

Was versteht eine Familie unter „Reformpädagogik“?

Familie G., ganz privat…

„Wir wollen, dass unsere Kinder nicht schneller oder langsamer lernen müssen, weil sie sich in einem Klassenverbund an einem Durchschnitt zu orientieren haben.
 Sie können selber bestimmen, was sie zu welchem Zeitpunkt „aufsaugen“ und „begreifen“. Unsere beiden Kinder sind für sich schon so individuell, dass sogar bei ihnen der Weg zum Lernen ein komplett unterschiedlicher ist. Sie werden lernen, sich Informationen und Wissen selbstständig aus den verschiedensten Quellen zu besorgen.
 Wir verstehen die Reformpädagogik auch so, dass auf das höchstpersönliche Entwicklungstempo jedes Einzelnen Rücksicht genommen wird.
 Aber natürlich gehört zum Lernen auch das „Wie gehe ich miteinander um?“, „Wie funktioniert eine Gemeinschaft?“ und „Wo ist meine Stelle in der Gemeinschaft?“ Alles das gehört für uns zur Reformpädagogik.“